Geschichte Bergenhusens

Bergenhusen wird 1304 erstmals (als Beveringhusen, Bewer = Biber ) urkundlich als Standort einer Kapelle erwähnt.

Daraus schließen die Forscher, dass es bereits eine Felsenkapelle an diesem Ort gab, die allerdings erheblich kleiner gewesen sein muss als die jetzige Kirche.

Nachdem diese im 18. Jahrhundert so baufällig geworden war, dass in ihr keine Gottesdienste mehr abgehalten werden konnten, befahl Herzog Christian August im Jahr 1711 die Reparatur von Kirche und Glockenturm. Die Gemeinde beschloss jedoch, auf den erweiterten Grundmauern der Kapelle eine neue Kirche zu bauen. Die anfänglichen Finanzierungsschwierigkeiten wurden aus dem Weg geräumt, indem die Stadt Hamburg eine Kirchbaulotterie gestattete. So konnte am 14. Dezember 1712 in Gegenwart des Herzogs und Bischofs Christian August die neue Kirche, wie sie heute zu sehen ist, eingeweiht werden.

Alle Strassenbenennungen sind in Bergenhusen plattdeutsch gehalten. So findet man neben dem "Möhlenbarg" die "Poststroot" oder den "Karkenstreng".

  • Mai 2017

    Ausgabe
    Mai 2017
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28. Mai 2017

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