„Kropp ist das Zentrum der Region“ - Eine Gemeinde mit städtischer Prägung rüstet sich für die Zukunft!

(Kropp, 03.06.2018) Wenn Bürgermeister Stefan Ploog gebeten wird, die Gemeinde Kropp kurz und knapp zu beschreiben, muss er nicht lange nachdenken: „Kropp ist der Mittelpunkt der Region “, sagt er – und bezieht dabei Owschlag und das bei Schleswig gelegene Selk ebenso ein wie die Gemeinden des gesamten Amtes Kropp-Stapelholm, das von Kropp aus unter der Leitung von Ploog mitverwaltet wird.

Das Selbstbewusstsein, die eigene Gemeinde als Mittelpunkt zu betrachten, beziehen die Kropper aus dem, was ihr Ort bietet: Er liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 77 zwischen Schleswig und Rendsburg, die Autobahn ist bei Jagel oder bei Owschlag mit dem Auto innerhalb weniger Minuten zu erreichen, und er bietet alles, was die Region zum Leben braucht. Es gibt Ärzte fast aller Fachrichtungen, ein breites Spektrum an Einkaufsmöglichkeiten, ein buntes und äußerst aktives Vereinsleben, eine Bildungslandschaft, die von der Grundschule bis zur Möglichkeit reicht, das Abitur zu machen und natürlich zahlreiche Kindergärten. Und demnächst wird die Politik darüber zu entscheiden haben, ob an der Schule eine weitere Kindertagesstätte errichtet werden soll, denn Kropp wächst zusehends.

Die Einwohnerzahl steuert rasant auf 7000 zu. Als vor zwei Jahren der erste Spatenstich für ein neues Baugebiet getan wurde, gab es für die 53 Grundstücke bereits 165 Bewerbungen. Inzwischen ist so gut wie alles verkauft, und die Gemeinde muss sich nach weiterem Bauland umsehen. Das gilt auch für Gewerbeflächen. Es gibt Anfragen, aber zurzeit keine freien Flächen. Ein Luxusproblem, an dem aber gearbeitet wird.

Dass die Gemeinde sich für die Zukunft rüstet, lässt sich bei einen Spaziergang durch den Ort unschwer erkennen: Die Schule ist gerade für zwei Millionen Euro saniert worden, das neue Rettungszentrum soll demnächst an die Feuerwehr übergeben werden – und auf dem Gelände des ehemaligen und inzwischen abgerissenen Gaststätte „Rosengarten“ soll bis Herbst nächsten Jahres eine Wohnanlage mit 54 barrierefreien Einheiten entstehen. „Generationsübergreifendes Wohnen“ heißt das Stichwort.

Die größte Baustelle aber steht am Marktplatz. Hier wird zurzeit ein neues Rathaus gebaut. Das alte aus den 1960er-Jahren war zu klein und entsprach in keiner Weise mehr den Anforderungen. „An Barrierefreiheit beispielsweise hat damals niemand gedacht“, sagt Bürgermeister Stefan Ploog. Das neue Verwaltungsgebäude soll vier Millionen Euro kosten und im Herbst 2019 fertig sein.

Und damit das Ortszentrum künftig etwas aufgeräumter und attraktiver gestaltet werden kann, darf die Gemeinde Fördermittel für Stadtsanierung in Anspruch nehmen.
Aber die Kropper sorgen sich nicht nur um Unternehmen, Neubürger, ihre Verwaltung und Kinder. Zum Wohle der älteren Generation wurde der „Ortsbus“ geschaffen, der von der Gemeinde mitfinanziert wird. In Kooperation mit einem Taxi-Unternehmen kann sich jeder Bürger stündlich per Taxi für 1,70 Euro von einer der zahlreichen Haltestellen an jeden Zielort innerhalb der Gemeinde fahren lassen. An Sonnabenden und Sonn- und Feiertagen werden auch Fahrten zu den Krankenhäusern in Schleswig und Rendsburg angeboten.

Auszug aus der SHZ vom 03.05.2018
Gero Trittmaack

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