Grundsteuer A + B

Informationen zur Grundsteuer

Um die Grundsteuer berechnen zu können, benötigt die hebeberechtigte Gemeinde zunächst den vom zuständigen Finanzamt im Zuge der Einheitswertermittlung errechneten Grundsteuermessbetrag.
Dieser wird vom Finanzamt nach den Kriterien des Bewertungsgesetzes und des Grundsteuergesetzes ermittelt.
Um den Grundsteuermessbetrag zu ermitteln, wird der Einheitswert mit der Steuermesszahl multipliziert. Bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft beträgt die Steuermesszahl gemäß § 14 Grundsteuergesetz 6 vom Tausend. Die Steuermesszahl für Grundstücke beträgt gemäß § 15 Grundsteuergesetz 3,5 vom Tausend. Abweichend davon für Einfamilienhäuser 2,6 vom Tausend für die ersten 38.346,89 Euro und 3,5 vom Tausend für den Rest des Einheitswertes. Für Zweifamilienhäuser 3,1 vom Tausend.
Wie Ihr Grundsteuermessbetrag ermittelt wurde, welche Bewertungskriterien zugrunde gelegt wurden und welche Grundstücke (Flurstücke) in der Berechnung enthalten sind, können Sie beim Finanzamt in der Bewertungsstelle erfahren.
Der Grundsteuermessbetrag wird dann gemäß den Vorschriften im Grundsteuergesetz unter Beachtung der Gemeindeordnung mit den Hebesätzen der Gemeinde multipliziert. Die Hebesätze werden jedes Jahr in der Haushaltssatzung der jeweiligen Gemeinde veröffentlicht.

Besonderheiten beim Eigentumswechsel
Gemäß § 9 Grundsteuergesetz (GrStG) ist die Grundsteuer eine Jahressteuer und wird nach den Eigentumsverhältnissen am 01.01. des Kalenderjahres festgesetzt. Schuldner der Grundsteuer ist gem. § 10 Abs. 1 GrStG derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet ist. Die Umschreibung bzw. die Aufhebung der Grundsteuern aufgrund Eigentümerwechsel erfolgt automatisch nach Erhalt des neuen Einheitswertbescheides vom Finanzamt Eckernförde-Schleswig zum 01.01. des Folgejahres nach Übergabe.

Wird z.B. ein Hausgrundstück oder eine landwirtschaftliche Fläche zum 30.06.2017 übergeben, erfolgt die Neuveranlagung zum 01.01.2018. Dies wird auch rückwirkend zum 01.01.2018 erfolgen und die bisher gezahlte Grundsteuer 2018 dem alten Eigentümer erstattet, wenn die Neuveranlagung aus organisatorischen Gründen erst später vom Finanzamt erfolgt. Der neue Eigentümer ist erst ab Neuveranlagung durch das Finanzamt zum 01.01. des Folgejahres der Eigentumsübergabe selbstständig für sein neues Steuerkonto zuständig.

Formulare:

Fachbereich Finanzen
Frau Angela Knuth
Telefon: 04624/72-29
E-Mail: angela.knuth@kropp-stapelholm.de


Frau Anna Friedrichsen
Telefon: 04624/72-42
E-Mail: anna.friedrichsen@kropp-stapelholm.de


Zuständig für:

- Abwasserabgabe
- Abwasserbeseitigungsgebühren
- Automatensteuer
- Hundesteuer
- Grundsteuer A und B
- Gewerbesteuer
- Zweitwohnungssteuer

  • Mai 2018

    Ausgabe
    Mai 2018
    PDF, 7,4 MB

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