Namensänderung (behördliche)

Öffentlich - rechtliche behördliche Namensänderung

Neben den Möglichkeiten der Namensänderung durch Heirat oder auch nach Scheidung bzw. bei Aussiedlern, die im Standesamt beurkundet wird, gibt es eine behördliche Namensänderung. Diese öffentlich-rechtliche Änderung von Vor- oder Familiennamen hat Ausnahmecharakter und ist daher restriktiv zu handhaben.

Sie ist nicht schon dann gerechtfertigt, wenn der bloße Wunsch, künftig einen anderen Namen führen zu wollen, besteht. Vielmehr verlangt das Namenänderungsgesetz einen „wichtigen Grund", der dann auch nur ausnahmsweise die Änderung des Names rechtfertigt, denn normalerweise hat der Einzelne den ihm übernommenen Namen in der gewordenen und übernommen Form zu führen.

Ein wichtiger, eine Namensänderung dann ausnahmsweise rechtfertigender Grund, liegt nach einheitlicher Rechtssprechung erst dann vor, wenn das Interesse des Antragsstellers an der Namensänderung nach allgemeiner Verkehrsauffassung - und nicht nach seiner eigenen – schutzwürdig ist und seine Gründe, künftig einen anderen Namen führen zu wollen, so wesentlich sind, dass demgegenüber die Belange der Allgemeinheit, die vor allem in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und in dem sicherheitsrechtlichen Interesse an der Führung des überkommenen Namens ihre Grundlage haben, zurücktreten müssen. Dabei ist eine Gesamtwürdigung aller Umstände des Einzelfalles vorzunehmen.


Es ist ein Antrag zu stellen, in dem die wichtigen Gründe ausführlich darzulegen sind. Weitere Unterlagen, die dann gegebenenfalls notwendig werden (z. B. Zustimmungserklärungen anderer Elternteile oder eines Vormundschaftsgerichts u. ä.) werden dann später nachgefordert. Wenn der Antrag gestellt wird, kann eine Verwaltungsgebühr bis zu 1.022,-- € festgesetzt werden.

Folgendes müssen Sie beachten:

• Namensänderungen können nur für Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, Staatenlose, heimatlose Ausländer, ausländische Flüchtlinge oder Asylberechtigte durchgeführt werden.

• Für eine beschränkt geschäftsfähige Person stellt der gesetzliche Vertreter den Antrag (Vater, Mutter, Vormund, Betreuer); ein Vormund oder Betreuer bedarf hierzu der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts. Eine beschränkt geschäftsfähige Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, ist vom Vormundschaftsgericht zum Antrag anzuhören. Die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts und der Nachweis über das Ergebnis der vormundschaftsgerichtlichen Anhörung des Antragstellers sind dem Antrag beizufügen.

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  • Mai 2017

    Ausgabe
    Mai 2017
    PDF, 6,2 MB

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